herbst in der stadt

im gespräch und
unterwegs vergess ich, dass die zeit jetzt dunkler wird
und dass demnächst die jungen in der jebensstrasse dichter stehen, während kräne
sich beschwerlich in die erste helle drehn, bis bald der tauentzien gefegt wird.
nachts um vier ha’m zwei noch wünsche; wenn
die havelböen miteinander um den glienick treiben
— schau ich’s gerne; gelbes laub auf ihrem bauch.
bei schalem bier und
unterwegs vermiss ich kohleöfen, die mir wie früher
heimat spielen. die chansons der zyankali bar ha’m schon den mantel an
und’s tresenfräulein schminkt sich, bis ihr schatten glänzt. im hinterhof
behauptet jemand, goethe hätte hier gepinkelt,
irgendjemand schreibt sich eine uhrzeit auf
— ich glaub es gern und gehe schnell nach haus.

 zwei bücher, vierzig jahre lyrischer verfall und ralf b. korte: –/
mehrzweckprosa unter der haut.