Der Kunstmarkt ist ambivalent. Einzelne Kunstwerke erzielen Höchstpreise, aber wie viel vom Bewusstsein für Kunst und Kulturarbeit kommt bei den Künstler:innen und Kulturschaffenden in der Region und vor allem im ländlichen Raum an? Und erreicht dieses Bewusstsein die Auftrager:innen und Veranstaltenden?
Die Mehrheit der Kulturschaffenden können nicht alleine von den Einnahmen aus ihrer künstlerischen Arbeit ihre Existenz sichern. Rund 50 % der Soloselbstständigen verdienen unter 2.000 Euro netto im Monat und liegen damit nah an der Armutsgefährdungsschwelle. Über 60 % der Künstler:innen müssen ihr Einkommen daher in einem „Einkommensmix“ erwirtschaften.
Vor allem im ländlichen Raum, in dem das bürgerschaftliche Engagement besonders hoch ist, gehen professionelle Kulturarbeit und Engagement oftmals ineinander über. Der künstlerische Amateurbereich ist wichtig für die Kulturgesellschaft, kann aber leider bisweilen zur Aufweichung von Honorarvorstellungen für professionelle Kulturakteur:innen beitragen. Wie kann man das eine vom anderen unterscheiden und gemeinsam eine Kulturgesellschaft gestalten ohne in Konkurrenz zu geraten? Warum wird der Wert von Kulturarbeit so unterschiedlich bemessen? Wie kann man den Wert von Kulturarbeit überhaupt messen? Und wenn ja, was ist angemessen?
Diese Fragen und eure Anliegen möchten wir mit euch am 1. September 2026 gemeinsam diskutieren. Außerdem stellen wir euch die Honorarmatrix für Künstler:innen des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die seit letztem Jahr verpflichtende Grundlage für die Berechnung von Künstler:innen-Honoraren im Rahmen von Kulturförderungen des Landes NRW ist.

1. September 2026 von 16 bis 18 Uhr
Zoom: https://us02web.zoom.us/j/87482636111 / Meeting-ID: 874 8263 6111
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bitte gebt Bescheid, wenn Ihr Unterstützung benötigt: servicebuero@kulturregion-swf.de






In einem Schreibworkshop im Medienzentrum arbeiteten alle Schüler:innen der 9. Klassen des Carl Friedrich von Weizsäcker Gymnasiums Ratingen unter professioneller Anleitung durch Crauss an Liebesgedichten. Die entstandenen Texte wurden am 3. Februar in zwei Lesungen gemeinsam mit dem Lyriker dem Publikum präsentiert. Wie Crauss selbst die Zusammenarbeit mit den Schüler:innen erlebt hat, beschreibt er 









Als Helmut Schranz im September 2015 starb, starb mehr als er. Nicht nur verlor die österreichische Literatur eine bedeutende (und bedeutend egalitäre) Stimme der, sagen wir, letzten Generation von in Sprachskepsis/Sprachkritik wurzelnder Kunstliteratur – Helmuts Freunde verloren einen Freund. Die Gruppe perspektive verlor mit ihm einen einen integralen Bestandteil; die Selbstverständlichkeiten, aus denen heraus die Zeitschrift dieser Gruppe davor produziert wurde – etwa die Gruppenidentität selbst, oder der fortgesetzte Austausch zwischen „avancierender“ und betriebskritischer Position, den Helmut katalysierte –, waren nicht mehr selbstverständlich.









